ICE-TD

Der 200 km/h schnelle ICE-TD, bei dem die Hälfte aller Räder angetrieben wird, besitzt eine Neigetechnik und beschleunigt den Verkehr vor allem auf kurvenreichen Strecken.
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Netzwerk – Sachsen-Franken-Magistrale

Verbesserung der Schienenverbindung

Die Städtenetzpartner engagieren sich seit dem Beginn ihrer Zusammenarbeit für den Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale, der Eisenbahn- verbindung Nürnberg - Bayreuth - Hof - Plauen - Zwickau - Chemnitz - Dresden / Zwickau - Leipzig.

Zahlreiche Initiativen haben die Städtenetzpartner hierzu ergriffen. Beharrlichkeit und Konsequenz haben zu Erfolgen geführt - doch es mussten auch Rückschläge verkraftet werden. Das Auf und Ab der Entwicklung seit dem Herbst 1994 ist in der Chronologie der Aktivitäten dargestellt.

Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer hohen Bedienungsqualität war die Einführung des Integralen Taktfahrplanes im 1-Stunden-Takt im Dezember 2007. (siehe Dokumente und Downloads).

Das Städtenetz vertritt einen Wirtschaftsraum mit bedeutenden Industriezentren, Hochschulstandorten und insgesamt rund 3 Millionen Menschen. Dieser Wirtschaftsraum benötigt für die weitere Entwicklung ein gut ausgebautes Schienennetz und ein attraktives Fahrplanangebot.
 
Gemeinsame Position des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes

Die Städte Chemnitz, Zwickau, Plauen, Hof und Bayreuth fordern den Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale zu einer konkurrenzfähigen Fernverkehrs- verbindung unter vollwertiger Einbindung der Stadt Bayreuth.

Die Sachsen-Franken-Magistrale muss weiter ausgebaut und durchgehend elektrifiziert werden, um zur Autobahn konkurrenzfähig zu sein. Als mittelfristiges Ausbauziel streben die Netzstädte eine Reisezeit unter 4 Stunden zwischen Dresden und Nürnberg an.

Die Sachsen-Franken-Magistrale muss als leistungsfähige Schienen- verbindung für den Personen- und Güterverkehr zwischen den Metropolregionen Nürnberg und Mitteldeutschland entwickelt werden.

Das Städtenetz fordert deshalb den weiteren Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale zu einer leistungs- und konkurrenzfähigen Schienenverbindung für den Personen- und Güterverkehr.

Dazu müssen die Streckenabschnitte Reichenbach - Hof - Marktredwitz - Nürnberg / Schirnding (Grenze D/CZ) zeitnah elektrifiziert, die geplanten Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen zügig fertig gestellt und Streckenverkürzungen geplant werden.

Zum anderen muss das Fahrplanangebot für Nah- und Fernreisende attraktiv sein. Das Städtenetz hat deshalb die Idee eines Integralen Taktfahrplans (ITF) auf der Sachsen-Franken-Magistrale entwickelt und zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, sowie der Deutschen Bahn AG umgesetzt. Mit dem ITF können die Regionalverkehre optimal mit den Fernverkehrszügen verknüpft werden. Für die Reisenden bedeutet das kurze Umsteigezeiten und direkte Anschlüsse.

Seit Dezember 2007 verkehren zwischen Dresden und Nürnberg IRE- bzw. RE-Züge im Ein- Stunden-Takt. Trotz des noch eingeschränkten Fahrkomforts sind deutliche Fahrgastzuwächse zu verzeichnen. Mehr Reisende wiederum bedeuten eine höhere Auslastung der Züge und mittelfristig ein dichteres Fahrplanangebot.






Sachsen-Franken-Magistrale